Der Bärlauch ist zu einer echten Modepflanze geworden. Die heimische Wildpflanze wächst in feuchten Auenwäldern und wird heute in allen möglichen Speisen verwendet. Das knoblauchartige Aroma der Bärlauchblätter bereichert Kräuterbutter, Suppen, Salate, Pesto und viele andere Gerichte. Im Garten wächst Bärlauch an schattigen feuchten Stellen und samt sich bei Gefallen willig aus. Seine Vegetationszeit ist jedoch auf zwei Monate begrenzt, wodurch die Zwiebelpflanze ab Ende Mai in die Ruhephase geht.

Beim Ernten in der Natur sollte man auf mögliche Verwechslungen mit Maiglöckchen achten.

Kräuterwuchs: aufrecht, horstbildend, Höhe: 20 bis 30 cm

Blüte- und Blütezeit: weiß im April und Mai

Standort: halbschattig

Boden: humos, Feuchte: frisch bis feucht

Frosthärte: voll frosthart

Kräuterernte: Blätter

Optimaler Erntezeitpunkt: Blätter von März bis Mai

Aroma und Geschmack: intensiv knoblauchartig

Kräuterverwendung: Küchenkraut für Butter, Quark, deftige Speisen, Salate und Suppen, Breiumschläge

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Allicin, Glykoside