Die saftigen frostharten Blätter des Löffelkrautes sind reich an Vitamin-C und schmecken ähnlich scharf wie Kresse. Im Frühling verströmen ihre zahlreichen kleinen weißen Büten einen starken Duft nach Honig. Löffelkraut ist eine ausdauernde Pfanze, welche sogar im Winter beerntet werden kann, im Sommer sollte es kühl und feucht stehen. Es vermehrt sich durch Selbstaussaat.

Kräuterwuchs: horstbildend, Höhe: 20 bis 30 cm

Blüte- und Blütezeit: weiß im Mai bis Juni

Standort: sonnig bis halbschattig

Boden: sandig-humos, Feuchte: feucht

Frosthärte: voll frosthart

Kräuterernte: Blätter, gesamte Pflanze

Optimaler Erntezeitpunkt: Blätter lassen sich ganzjährig ernten, die ganze Pflanze wird während der Blütezeit ausgegraben und frisch verwendet

Aroma und Geschmack: scharf, rettichähnlich

Kräuterverwendung: Küchenkraut für viele Frischspeisen

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Glykoside, Mineralsalze (Kalisalze), Vitamin C

Hinweise auf Giftigkeit und Nebenwirkungen: hohe Dosen können Übelkeit und allergische Reaktionen auslösen