Es spricht nichts dagegen, Kräuter in größeren Töpfen zu kultivieren. Der große Vorteil der Topfkultur ist, dass die Pflanzen transportabel sind und jederzeit verrückt werden können und man sie in der Nähe seiner Sitzgelegenheit anordnen kann. Nachteilig ist jedoch, dass die Pflanzen vom gewachsenen Boden getrennt sind und damit anfälliger für Trockenheit sind.

Töpfe und Kübel vs. Balkonkasten

Bei der Kultur in Töpfen und Kübeln erhalten die Kräuterpflanzen im Vergleich zum Kasten mehr Bodenraum. Die Pflanzen können sich damit besser entwickeln und je nach Größe, kann man den Pflanzen größere Abstände geben. Standort, Boden, Pflanzung oder Pflegemaßnahmen entsprechen denen im Balkonkasten.

Die richtige Topfgröße für Kübelkräuter

Die richtige Topfgröße richtet sich nach den Pflanzengrößen und dem jeweiligen Entwicklungszustand der Pflanze. Wird eine Pflanze sehr hoch (z.B. Ananassalbei), sollte ihr ein entsprechend großer Topf gegeben werden. Einerseits ist das Gewicht am Grund wichtig, um der Pflanze Stabilität zu geben und andererseits einen ausreichenden Lebensraum für die weitere Entwicklung. Bei weniger starkwüchsigen Pflanzen sollte die Töpfgröße mit jährlichen Umtopfen leicht wachsen.

Kübelbepflanzung ideal für die Überwinterung

Nicht frostharte oder exotische Kräuter aus den Tropen sind in unseren Breiten nicht frosthart. Sie müssen, insofern man nicht jedes Jahr neu kauft, frostfrei überwintert werden. Für diese Pflanzen empfiehlt sich die Topfkultur, da die Kübel leicht transportabel sind. Der Umzug ins Winterquartier erfolgt somit ohne Ausgraben und Einpflanzen.

Tipp vom Kräuterprofi

Positionieren Sie stark duftende Kräuterpflanzen (z.B. Zitronenverbene, Minzverbene) im direkten Umfeld ihrer Sitzgelegenheit. Bereits durch leichte Luftbewegungen strömt aus den Blättern ein intensives Aroma und beflügelt die Umgebung.