Vor der sind nicht nur eine Oase der Erholung, sondern machen auch Arbeit. Angefangen vom beliebten Unkraut jäten, über Düngung, Rückschnitt und Ernte reicht das Arbeitsspektrum.

Unkrautbekämpfung im Kräuterbeet

Wärme und Feuchtigkeit begünstigen nicht nur das Kräuterwachstum, sondern auch das Auflaufen von Unkräutern. Teils enthält der Boden noch kleine Bestandteile an Unkrautwurzeln oder an ausgefallenen Wildkräutersamen. Diese entwickeln sich meist rasch zu einem ungewollten Bewuchs im Kräutergarten. Dieser Wildbewuchs sollte bereits im Jugendstadium entfernt werden. Dann sind die Wurzeln noch recht klein und die Pflanzen lassen sich einfach entfernen. Bei Wurzelunkräutern ist es ratsam, penibel alle Wurzelteile auszugraben. Je nach Art des Krautes lassen sich die entfernten Pflanzenteile auf dem Kompost oder sinnvollerweise in der Kräuterjauche entsorgen.

Pflanzenschutz im Kräutergarten

Man kann sich die größte Mühe geben, aber Krankheiten und Schädlinge lassen sich nicht vermeiden. Sobald die Witterungslage stimmt, vermehren sich Krankheitserreger und Schädlinge im Fluge. Vorbeugen kann man mit Kräuterjauchen oder anderen pflanzenstabilisierenden Präparaten auf biologischer Basis. Ist ein Krankheits- oder Schädlingsbefall auftreten, empfiehlt sich ein radikaler Rückschnitt der befallenen Pflanzenteile. Alternativ kann man sich im Fachhandel umhören, ob es für den entsprechenden Befall ein biologisches Pflanzenschutzmittel gibt. Im Notfall sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

Gießen und Wässern im Kräutergarten

eine ausreichende Wasserzufuhr ist für das gesunde Wachstum essenziell. Speziell in den heißen Sommermonaten benötigen die Pflanzen viel Wasser. Zum Wässern sollte man die frühen Morgen-oder Abendstunden wählen. Gießen in den Mittagsstunden sollte vermieden werden, damit das kalte Wasser keine Blattbeschädigungen verursacht. Wässert man den Kräutergarten am Abend, sollte man sich bewusst sein, dass dies die Schneckenentwicklung unterstützt.

Rückschnitt und Ernte

Zu den regelmäßigen Pflegearbeiten fehlt das Zurückschneiden verblühter und abgestorbener Pflanzenteile. Diese Arbeit führt man nicht nur aus rein optischen Gründen durch, sondern vermindert das Risiko eines Krankheitsbefalles. Zu dichte Kräutergärten erzeugen einen mangelnden Luftwechsel, wodurch es zu einem Pilzbefall kommen kann. Ähnlich wie der Rückschnitt verhält es sich mit den Erntearbeiten. Mit einer Gartenschere werden zur besten Tageszeit die jeweiligen Pflanzenteile geerntet.