Kräuter wachsen einfach nicht einfach so. Zum wachsen benötigen Sie Licht, Wasser und Nährstoffen. Nährstoffe kommen in der Regel aus dem Boden und werden durch die natürliche Vegetation gebildet. Leichte oder Sandböden können jedoch nur wenige Nährstoffe speichern. Kräuterpflanzen sind auf diesen Bögen auf zusätzliche Nährstoffgaben angewiesen.

Mit Mineraldüngern düngen

Die Düngung mittels Mineraldünger zählt zu den einfachsten Düngeformen. Im Handel ist eine große Auswahl an Mineralien und verfügbar. Vom Mehrkomponentendünger bis zu Einzelnährstoffdünger findet man die passenden Nährstoffe für den Kräutergarten. Der Vorteil von Mineraldüngern ist, dass sie gut zu dosieren und einzelne Nährstoffeelemente freigeben können. Nachteilig ist jedoch, dass Mineraldünger sehr chemisch wirken und in keinster Weise das Bodenleben anregen.

Organische Dünger

In Zeiten, wo biologische Aspekte im Vordergrund stehen, wird gern auf biologische und organische Düngeformen zurückgegriffen. Hornspäne, Kräuterjauchen oder Kompost sind beliebte Düngemittel im Kräutergarten. Kompost fällt immer an und kann jährlich im Frühjahr zwischen den Kräutern ausgebracht werden. Typischer Wildkräuterbewuchs aus Brennnesseln, Schachtelhalm oder Vogelmiere lässt sich einfach zu Kräuterjauche verarbeiten. Diese Dünger reichern den Boden mit Nährstoffen an und fördern das aktive Bodenleben. Nachteilig ist jedoch, dass sich organische Dünger nur schwer dosieren lassen.