Während der Garten zusammen ist es für Kräuterliebhaber jederzeit möglich, sich frische Kräuter aus dem Garten zu holen. Schwieriger sieht es jedoch im Winter aus. Für diese Zeit kann man jedoch Vorsorgen indem man Kräuter trocknet. Bereits kurz nach der Ernte verändert sich der Stoffwechsel, da die Wasser und Nähr Stoffzufuhr unterbunden wurde. Je nach Pflanzenart unterscheidet sich der Trocknungsprozess und die Dauer der Trockenzeit. Weitere Einflussfaktoren sind Temperatur und der Luftwechsel.

Blätter trocknen

nach der Ernte sind Blätter und Sprosse von Erde und Staub zu säubern. Stark verschmutzte Pflanzenteile sollte man entweder entsorgen oder vorsichtig mit Wasser abwaschen. Anschließend fertigt man Bündel ca. zehn Stielen an, die kopfüber an einem trockenen und gut durchlüfteten Ort aufgehangen werden. Eine ideale Temperatur für die ersten 24 Stunden wären 32 °C. Danach ist eine Temperatur von 25 °C vollkommen ausreichend. Unter diesen Bedingungen sind die Kräuter nach 4-5 Tagen vollkommen trocken. Lässt man die Kräuter noch ca. ein bis zwei Wochen in einem gleichmäßig warmen und gut durchlüfteten Ort liegen, stabilisiert sich das Aroma des Erntegutes. Anschließend können die Kräuter in lichtdichte Gefäße gefüllt werden.

Blütenkräuter trocknen

Blüten werden ähnlich wie die Blätter getrocknet. Sollen die Blüten ihre Form und Farbe behalten, müssen Sie vorsichtig auf eine Unterlage gelegt werden. Bei großen Blüten werden lediglich die Blütenblätter getrocknet. Der Trocknungsprozess dauert in der Regel 2-3 Wochen.

Wurzelkräuter trocknen

Bevor die Wurzeln getrocknet werden können, müssen Sie vorsichtig mit Wasser gereinigt werden. Es empfiehlt sich, dicke Wurzeln mit einem scharfen Messer in mehrere Stücke zu teilen, um den Trocknungsprozess zu unterstützen. Ideal sie Trocknung im Backofen bei einer Temperatur von ca. 50-60 °C. Anschließend werden die Drogen in dunklen Behälter gefüllt und luftdicht verschlossen.